Das Krankenhauszukunftsgesetz – Abschlagsregelung

Datum: 18. Januar 2021 – Meldungen

Viele Gespräche, die wir mit unseren Kunden zu den Regelungen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) führen, sind von einiger Unsicherheit geprägt. Dies betrifft nicht nur Betreiber von Krankenhäusern und Kliniken, sondern genauso IT-Unternehmen und Behörden. Ein besonders heikles Thema ist die Abschlagsregelung, von der oftmals und aus verschiedenen Richtungen zu hören ist, dessen genaue Definition sich aber weder im KHZG noch in der Richtlinie zum Krankenhauszukunftsfonds wiederfindet. Wer hier genaueres erfahren und sich dabei nicht auf Hörensagen verlassen möchte, begibt sich in den § 5 Abs. 3h des KHEntgG und in §19 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung. Hier steht zu lesen:

Die maximale Höhe des Abschlages beträgt 2% des Rechnungsbetrags für jeden voll- und teilstationären Fall. Die Abschlagsregelung gilt bereits zum 01.01.2025

Ein Abschlag kommt nur dann nicht zum Tragen, wenn alle der fünf, im Folgenden genannten digitalen Dienste im Krankenhaus vollumfänglich bereitgestellt werden:

– Patientenportal (Einweiser-, Entlass- und Patientenportal während des Aufenthaltes)
– Elektronische Pflege- und Behandlungsdokumentation
– Klinische Entscheidungssysteme (CSS)
– Digitales Medikationsmanagement (AMTS)
– Digitale Leistungsanforderung (CPOE / OERR)

Genauere Regelungen zum Abschlagsverfahren und der -Höhe vereinbaren der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

Klar ist jedoch heute bereits: Die Höhe des jeweiligen Abschlages hängt (gewichtet proportional) von der Anzahl der nicht bereitgestellten Dienste (s.o.) ab und zudem ob und wieviel bereitgestellte Dienste im Krankenhaus genutzt werden.

Das Krankenhauszukunftsgesetz – eine Chance

Datum: 15. Januar 2021 – Meldungen

GÖK Consulting unterstützt Kliniken bei der Identifizierung, Beantragung und Umsetzung förderfähiger Projekte.

Die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig die Digitalisierung für die Gesundheitsversorgung ist und deshalb intensiver vorangetrieben werden muss. Mit der Verabschiedung des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) will die Bundesregierung die Digitalisierung in deutschen Kliniken fördern. Bund und Ländern haben dafür ein milliardenschweres Investitionsprogramm auf den Weg gebracht, um dem Investitionsstau im Bereich der Digitalisierung entgegenzuwirken. Hierfür können Kliniken bis zum Ende des Jahres Fördermittel beantragen. Mithilfe eines ganzheitlichen Beratungsansatzes unterstützt GÖK Consulting Kunden dabei, die Chancen des Förderprogramms zu nutzen.

Schon heute begleitet GÖK Consulting mehrere Krankenhäuser auf dem Weg der digitalen Transformation.  Mithilfe einer analytischen und systematischen Vorgehensweise unterstützt GÖK Consulting bei der Vorbereitung und Realisierung von Förderanträgen. Die Klinik profitiert neben der kurzfristen Verfügbarkeit freier Ressourcen, die in der Corona Krise dingend benötigt werden, von dem umfassenden Expertenwissen der GÖK-Berater.

Das Leistungsangebot im Überblick:

– IT-Bestandsaufnahme (IT-Kurz-Audit)
– Identifizierung förderfähiger Projekte
– Professionelle Vorbereitung und Durchführung der Antragsstellung
– KHZG konforme Umsetzung der Fördertatbestände
– Projektplanung und Projektumsetzung
– Erstellung einer Digitalstrategie

GÖK Consulting Blick auf über 30 Jahre Erfahrung und hunderte erfolgreich abgeschlossene Projekte im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen zurück. Die Planung und Umsetzung folgender förderfähiger Vorhaben gehören zu den Kernkompetenzen der GÖK-Berater:

– Aktualisierung der (informations-)technischen Ausstattung der Notaufnahme
– Implementierung eines Patientenprotals
– Digitalen Pflege- und  Behandlungsdokumentationssystems
– Einrichtung von automatisierten und sprachbasierten Unterstützungssystemen
– Digitales Anforderungswesen (CPOE-Systeme)
– IT-Sicherheit und Interoperabilität
– Digitales Medikationsmanagement
– Implementierung von Entscheidungsunterstützungssystemen (CSS)
– Aufbau telemedizinischen Netzwerkstrukturen
– Robotik

Krankenhausmanagement und digitale Transformation

Datum: 13. Mai 2020 bis 14. Mai 2020 – Kongress

Im Mai 2020 findet der Kongress “Krankenhausmanagement und digitale Transformation” des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands statt. Der Kongress zeigt auch in diesem Jahr, wie moderne IT die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert und Institutionen im Wettbewerb unterstützt. IT-Unternehmen, Gesundheits-Dienstleister sowie Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung treffen sich im Rahmen vielfältiger Networking-Veranstaltungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen am Kongress teil, um sich über Entwicklungen in der Branche zu informieren, sich auszutauschen und von den Erfahrungen anderer zu lernen.

GÖK Consulting wird in diesem Jahr als aktiver Teilnehmer dabei sein. Unser Unternehmen ist ein bekannter Experte auf dem Gebiet der Digitalisierung im Gesundheitswesen, so dass wir als Redner und Moderator eingeladen wurden.

Unsere Geschäftsführer, Dr. Stefan Drauschke und Dipl. Ing. Ulrich Pieper, sind an beiden Tagen, dem 13. und 14. Mai 2020, auf dem Kongress anwesend (auch wenn es sich wahrscheinlich nur um eine Online-Konferenz handelt). Dr. Drauschke wird den Workshop zum Thema “Entwicklung und Stand des Gesundheitsinformationsmanagements in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien” moderieren. Herr Ulrich Pieper hält einen Vortrag zum Thema “Transformation des Gesundheitswesens in Zeiten des Umbruchs – Strategisches Gesundheitsinformationsmanagement”.

Das Kongressprogramm haben wir hier als pdf-Datei zum Download:

Klicken Sie hier für das Kongressprogramm

Agiles Management in der Krise

Datum: 07. Januar 2021 – Meldungen

OKR im Krisenmanagement – Objektives and Key Results

In Zeiten von Corona sind moderne und agile Tools gefragt, um im Krisenmodus Ziele und Teilziele in verschiedene Unternehmensbereiche zu tragen und dort zeitnah abzuarbeiten. Ein Werkzeug findet hier mehr und mehr Beachtung, nämlich „OKR“, was für Objectives and Key Results steht. Es geht dabei um qualitative Ziele und quantitative Schlüsselergebnisse.

OKR ist in den 70iger Jahren beim Halbleiterhersteller Intel entwickelt worden und stammt wie die meisten agilen Methoden wie beispielsweise Scrum oder KanBan aus dem digitalen Wirtschaftssektor. Eine besondere Aufmerksamkeit hat das System erhalten, als Google die Steuerung des Unternehmens mit OKR bekannt gab.

Was kaum bekannt ist, dass sich die Methode des OKR gerade auch im Management von Krisen eignet. Im politischen Umfeld ebenso, wie auf Ebene der einzelnen Gesundheitseinrichtung. Sogar der Umgang mit Krisensituationen im Kleinen, auf der Station oder im Behandlungsteam kann hervorragend mittels OKR gesteuert und mit anderen Zielebenen harmonisiert werden.

Frau Dipl. Vw. Pia Drauschke vom auf Changemanagement spezialisierten Schwesterunternehmen NextHealth GmbH und Dr. Stefan Drauschke, Geschäftsführer der GÖK Consulting GmbH haben das Thema “OKR” in der aktuelle Kolumne der KlinikMarktInside veröffentlicht, welche wir hier für Sie als pdf-Download bereithalten:

OKR – Google Organisation für das Management im Krisenfall

Risikomanagement Webportal

Berlin, Datum: 05. April 2020 – Pressemeldung

GÖK-Initiative für freies Risikomanagement-Webportal in Zeiten von Corona

Nachdem in den Einrichtungen der Aufbau von Behandlungskapazitäten und hier insbesondere die Erhöhung der bisher verfügbaren etwa 25.000 Beatmungsplätze in Deutschland in vollem Gange ist und sich die Versorgung mit Schutzmaterialien bald hoffentlich normalisiert, streben andere mindestens ebenso wichtige Themen in den Vordergrund. Vor drei Tagen bereits hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) Einrichtungen des Gesundheitswesens dazu aufgerufen, Fachkräfte für klinisches Risikomanagement in die Krisenstäbe zur Corona-Pandemie einzubeziehen. Als allgemeine Hilfe stellt das Aktionsbündnis aktuelle Tipps aus dem Blickwinkel der Patientensicherheit zur Corona-Krise auf seiner Homepage bereit.

Die in Berlin ansässige GÖK Consulting GmbH geht noch einen Schritt weiter. „Als Spezialist für Krisen- und Risikomanagement ist es unsere Aufgabe, schnell und unkonventionell Hilfe zu schaffen“. „Die Risiken in den einzelnen Einrichtungen sind spezifisch, sagt Dr. Drauschke, selbst Arzt und Geschäftsführer des Unternehmens. Im Endeffekt sind Stellen, an denen konkret vermeidbare Risiken für Patienten und Mitarbeiter im Hause entstehen können, natürlich nur den Insidern bekannt. Er beruft sich hier auch auf die Aussage von Dr. Ruth Hecker, der langjährigen Leiterin der Abteilung für klinisches Risikomanagement der Universitätsklinik Essen und Vorsitzenden im APS.
Es ist aber auch so, dass eine Situation wie COVID-19 für alle Beteiligten völlig neu ist, und nur in gemeinsamer Anstrengung gelöst werden kann. Da bildet auch das Risikomanagement keine Ausnahme. „Und damit meinen wir durchaus einen übergreifenden Lösungsansatz aus der Community heraus und in Bezug auf alle Risiken des Klinikalltags im Rahmen der Krise“, sagt Ulrich Pieper. Als Geschäftsführer der GÖK Consulting und anerkannter Experte im Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat er diese Initiative ins Leben gerufen. Unsere Programmierer-Ressourcen richten sich auf die Umsetzung eines koordinierten Risk-Management Portals, dessen Funktionen, Strukturen und Ergebnisse über das einzelne Krankenhaus hinweg geteilt werden können. Dieses gilt natürlich nur dann, wenn wir genug Zuspruch für diese Initiative aus dem Markt erhalten. Die Entwicklungskosten des Projektes tragen wir gerne, wenn die Anwendung breit getragen würde, meint der Ingenieur und richtet sich mit dem konkreten Angebot nun an die Stakeholder des Gesundheitswesens in Deutschland.

Wir laden neben dem APS alle Gremien und Spezialisten aus dem Gebiet ein, an der Entwicklung mitzuwirken, ergänzt Dr. Drauschke. Insgesamt geht es darum, sinnvoll an der Bewältigung der Krise mitzuwirken und den Ideen Taten folgen zu lassen.

Target Costing – DRGs und Krankenhaus-Einkauf

Wolfgang Foest, Peter Vetter

Die Autoren schlagen einen weiten Bogen von der Kostensituation des deutschen Gesundheitswesens im internationalen Vergleich über Trends einer Reihe Krankenhaus spezifischer Parameter, die Entwicklung des privaten Sektors, die vielfältigen Möglichkeiten und Hebel des Klinikeinkaufs, Kosten zu dämpfen und die Voraussetzungen, die dafür erfüllt sein müssen bis hin zu Beispielen für DRG bezogenes Target Costing. Sie begrenzen in diesen Beispielen ihre Herangehensweise nicht auf die reine Materialkostensenkung, sondern zeigen konkret, wie die Verwendung unterschiedlicher Materialien auch den Prozessaufwand beeinflussen kann. Dabei plädieren die Autoren für ein hoch entwickeltes strategisches Vorgehen, das die Kompetenz von Anwendern, Lieferanten und Einkäufern durch Kooperation partnerschaftlich in bester Weise zusammenführt.

https://goek-consulting.de/sites/default/files/veroeffentlichungen/target_costing.pdf

Supply Chain Controlling im Gesundheitswesen

Dr.-Ing. Jörg Risse

„If you can’t measure it, you can’t manage it.” Dieses Zitat von Kaplan und Norton trifft den Kern eines praxistauglichen Supply Chain Controllings. In dem vorliegenden Beitrag wird eine Balanced Scorecard auf die spezifischen Anforderungen einer Supply Chain zwischen Lieferant und Krankenhaus angepasst, in deren Mitte ein medizinisches Dienstleistungszentrum (Medical Warehouse MW) steht. Das MW symbolisiert dabei den Paradigmenwechsel in der Versorgung von Gesundheitseinrichtungen durch das Aufbrechen von doppelten Versorgungsstrukturen als Brücke zwischen Lieferant und Krankenhaus. Im Mittelpunkt der neu entwickelten Balanced Scorecard stehen selektive Kennzahlen, die alle einen Bezug zur gemeinsamen Supply Chain-Strategie der MW-Partner besitzen und gleichzeitig über Ursache-Wirkungszusammenhänge miteinander verknüpft sind.

https://goek-consulting.de/sites/default/files/veroeffentlichungen/supply_chain_controlling_im_gesundheitswesen.pdf

“Universitätsmedizin Salzburg 2016” – Strategie- und Changeprojekt

Dr.-Ing. Jörg Risse, Burkhard van der Vorst, Alexandra Graf MBA, Dr. med. Stefan Drauschke

Eine gute Strategie ist nur dann wirklich gut, wenn sie umgesetzt werden kann. Umsetzung aber gelingt nur, wenn Führung und Mitarbeiter gemeinsam daran arbeiten. Beide sollten also von der Notwendigkeit des Wandels überzeugt sein. Die Universitätskliniken Salzburg – eine Partnerschaft zwischen den Salzburger Landeskliniken und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität haben innerhalb von sieben Monaten ihre Strategie „Universitätsmedizin Salzburg 2016“ entwickelt und dabei gleichzeitig in einem Change-Prozess mehr als 600 Mitarbeiter aller Berufsgruppen in diese Strategieentwicklung einbezogen, um auch den notwendigen „Wandel von innen“ zu initiieren.

https://goek-consulting.de/sites/default/files/veroeffentlichungen/ku_wandel_von_innen_salk_nov2011.pdf